„Fotomontiert“ – Eine Fotomontage realistisch erstellen

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Jeder kennt die schlecht zusammengewürfelte Fotomontage, die bei genauerem Hinsehen die kuriosesten Bildfehler aufweist. Klar, der Weg zu einer soliden Montage ist lang und anstrengend und verlangt viel Kopfzerbrechen. Aber Fauxpas wie abgeschnittene Füße, unsaubere Kanten, weiße Ränder oder unrealistische Perspektiven sollte sogar ein Fotopraktikant zu vermeiden wissen.

„Stimmige Fotomontagen erstellen“

Aber es gehört noch mehr dazu: Nicht nur die Farbtemperatur muss abgestimmt werden. Als aller erstes sollte man sich im Klaren sein, welches Bild als Grundlage dient und was hinein retuschiert werden soll.
Soll ein neuer Vordergrund in ein Ambiente eingefügt werden oder soll eine Person in eine andere Umgebung gesetzt werden? Vielleicht geht es auch um mehrere Fotos, bei denen verschiedene Teile eines Produktes separat ausgeleuchtet werden um am Ende ein ganzes, perfektes Abbild des Produktes zu erhalten. Es gibt unzählige Möglichkeiten sich Bilder “zusammen zu basteln”.

Ein weiterer Punkt, den man beachten sollte ist, schon vor dem Erstellen des Fotos im Hinterkopf zu haben, dass man das Motiv freistellen muss, also vom Hintergrund separieren. Deshalb bieten sich komplizierte Dekoartikel mit vielen Freiräumen oder Grünzeug mit vielen kleinen Halmen und Blüten nicht an. Stattdessen sollte man auf einfache Formen, runde Objekte oder Rechtecke zurückgreifen.

Um eine geringe Schärfentiefe als kreativen Effekt zu erhalten, falls vom Kunden gewünscht, fotografiert man mit geöffneter Blende (kleine Blendenzahl), zum Beispiel mit Blende 8. Dies dient dazu, bereits den Vordergrund, also in unserem Fall eine Tischplatte schon langsam nach hinten hin unscharf werden zu lassen (aber nicht das Objekt). So wird unser Motiv und der zu montierende Hintergrund in einem fließenden Übergang ineinander gehen.

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